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Dirk Schiff

SEO Recht

 

Suchmaschinenoptimierung Recht

Für seine Marketingstrategie ist für Unternehmen eines der Kernelemente die digitale Welt der Search Engine Marketing oder Suchmaschinenoptimierung   Die Nutzer der Suchmaschinen steuern in den seltensten Fällen ganz bewusst eine Adresse oder ein Unternehmen an. Sie bedienen sich der Suchmaschinen wie Google & Co. für die  Recherchearbeit. Damit sind die modernen Suchmaschinen Branchenbuch und Wegweisen zugleich für die modernen Nutzer. Ist ein Marktteilnehmer nicht im Internet und damit bei den Suchmaschinen auffindbar, können potenzielle Kunden sein Geschäft nicht oder nur erschwert finden. Von den Suchmaschinen werden die potenziellen Kunden zu seinen Wettbewerbern geführt, die ihre Webseiten ins Netz gestellt haben. Nimmt der Unternehmer die Chance wahr, erstellt eine Webseite oder optimiert die vorhandene suchmaschinengerecht, kann er mit einer deutlichen Umsatzsteigerung rechnen.

Die Risiken und Gefahren erwarten den Unternehmer und im Besonderen die SEO-Agenturen. Bei Seiten, die unbedarft gestaltet werden, ergeben sich juristische Probleme.  Hier zeigt der Artikel auf, mit welchen Gefahren SEO konfrontiert werden kann.

1. Das Vertragsrecht

Das Vertragsrecht ist im BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) in den §§ 145 ff geregelt. Die Verträge beinhalten bei der Gestaltung verschiedene Risiken. Deshalb wird auf die Schriftform Wert gelegt. Im Vertrag selbst werden die Inhalte, Pflichten und Rechte beider Parteien sorgfältig und so exakt als möglich aufgeführt. Der Gerichtsstand und die sogenannte Salvatorische Klausel sollten ebenfalls im Vertrag enthalten sein.

Meist wird vom Unternehmer mit der SEO-Agentur ein Dienst- oder Werkvertrag abgeschlossen. Während beim Dienstvertrag die SEO-Agentur ihre Tätigkeit schuldet, sieht das beim Werkvertrag anders aus. Hier schuldet die SEO-Agentur neben der Tätigkeit auch den Erfolg. Des Weiteren ist sie verpflichtet, sorgfältig die Richtlinien der Suchmaschinenoptimierung zu befolgen. Ein Verstoß gegen diese Regeln, der bei der sogenannten Black-Hat-Methode vorliegt, ist nicht gestattet. Die gesetzlichen Regelungen sind in den §§ 631 ff BGB geregelt.

Der Fokus bei der Vertragsgestaltung sollte auf die Haftung gelegt werden. Die Paragrafen im Vertrag müssen eine exakte Regelung beinhalten, wer wann und wofür haftet. Auch sollte geregelt sein, ob die SEO-Agentur für Rechtsverletzungen von Dritten  haftet,  Des Weiteren ist die Haftungssumme zu benennen. Diese sollte sich im Rahmen der Betriebshaftpflichtversicherung bewegen, sonst kommen schnell einige Tausend Euro zusammen.

2. Das Markenrecht

Markennamen sind rechtlich geschützt. Daher ist es nicht gestattet ohne Erlaubnis des Markeninhabers den Namen zu verwenden. Die unerlaubte Verwendung stellt ein rechtliches Risiko dar, wenn er Markenname in Metadaten, im Hidden Content und / oder im sichtbaren Bereich einer Website erscheint. Die Rechtsprechung erkennt hierin eine Verletzung des Markenrechts. Sie kommt zu dem Schluss, dass der Webseitenbetreiber den Markennamen widerrechtlich verwendet, um einen breiten Kreis von Usern auf seine Webseite zu locken.

3. Das Wettbewerbsrecht

Im UWG – Gesetz gegen unerlaubten Wettbewerb – ist das Wettbewerbsrecht geregelt. Dieses birgt für die Suchmaschinenoptimierung einige rechtliche Risiken. Black-Hat-Methoden werden als bewusste und gewollte Irreführung der Nutzer des Internets angesehen. Anwendung findet der § 5 UWG, der auch die Grundlage für Abmahnungen der Konkurrenz bildet

4. Das Urheberrecht

Datei(en) in Form des HTML-Codes können urheberrechtlich geschützt sein. Für die Suchmaschinenoptimierung kann sich daraufs eine Rechtsverletzung des Urheberrechts ergeben. Der Suchmaschinenoptimierung im HTML-Format wird von der Rechtsprechung zum Teil urheberrechtlich geschützt, jedenfalls was die Schöpfungshöhe anbelangt. Vergreift sich die SEO-Agentur an Optimierungen fremder Webseiten – sei es im Ganzen, in Passagen oder auszugsweise – so haben die Webseitenbetreiber bzw. die Urheber die Möglichkeiten ihre Ansprüche gemäß dem UrhG anzumelden. Diese Ansprüche können als Unterlassung oder / und Schadensersatz geltend gemacht werden.

5. Das Fazit

Beim SEO kann einiges in rechtlicher Hinsicht schief laufen. Bevor es zu Abmahnungen und Ansprüchen kommt, können beide Parteien die anwaltliche Beratung eines Fachanwalts in Anspruch nehmen.

Video SEO: Ranking Faktoren

 

Im Überblick Signale von User und Ranking-Faktoren im Bereich Video-SEO

seo für youtube

© julien tromeur - Fotolia.com

Der Psy-Hit „Gangnam-Style“ hat mit seinem ersten Video bei YouTube, in weniger als einem halben Jahr mehr als eine Milliarde Klicks erreicht. Das zeigt, wie viel Potenzial die Videos haben. Welche Signale und Ranking-Faktoren könnten eine Rolle dabei spielen, wenn man für Suchmaschinen Videos optimiert? Und was spielt direkt bei YouTube eine Rolle?

Video:-SEO: So nutzt man verborgene Potenziale der Suchmaschinenoptimierung auf Youtube

Ein Kick-Schlagen wird auf den ersten Streich nicht herauskommen. Doch wie das Beispiel “Gangnam Style” zeigt, bestimmen Vidos auf YouTube einen Marketing-Tool, der ernst zu nehmen ist. Des Weiteren verschwimmen die Grenzen im klassischen SEO-Bereich immer mehr. Eine weitaus bessere Platzierung bei den Suchmaschinen erreichen die Video-SEO-Maßnahmen.

On-Page-Faktoren für die YouTube-Optimierung

Bei YouTube startet die Suchmaschinenoptimierung, wenn sie Videos suchen. Damit ist YouTube für Webvideos die wichtigste Quelle im Web. Die größte Video-Plattform der Welt mischt bei der Video-Suche kräftig mit. Welche Unterschiede zwischen der Optimierung für YouTube und Google ergeben, wird noch detailliert geklärt.

Welchen Titel das Video erhalten soll, wird durch die Keywordanalyse abgeklärt. Der Titel soll optimal gewählt werden. Hierbei hilft YouTube, indem man auf dieser Plattform den Begriff suchen lässt. Die Ergebnisliste zeigt das Traffic-Potenzial des Keyword an, sobald in den Suchoptionen der Begriff “Hochgeladen in diesem Monat“ gefiltert wird. Im Normalfall geht es um Hunderte oder Tausende und nicht um Millionen potenzielle Klicks.

Der Titel ist das Signal, das im Fokus stehen muss. Zu Video muss der Titel optimal passen, aber gleichzeitig so gewählt sein, dass er von vielen Menschen gesucht und angeklickt wird. Das relevante Keyword muss deshalb im Titel enthalten sein. Die Auswertung von YouTube erfolgt über alle Texte, die mit dem Video im Zusammenhang stehen. Wichtig sind daher die Informationen, deren Hinzufügung beim Hochladen des Videos möglich ist. Diese haben in der Regel keinen bestimmenden Einfluss, sondern wirken unterstützend auf das Ranking des Videos. Die “Personalien” des Videos wie Dateiname, Beschreibung, Keywords, Anmerkungen, die als Layer einfügbar sind, und Untertitel – das ist neu, sind gehören zu den Informationen. Weitere Text-Signale wie Kommentare können in das Video aufgenommen werden. Daneben kann man auch Backlinktexte oder Titel und Text von Artikeln aufnehmen, in im Video vorkommen.

Signale der User

Wichtig sind die On-Page-Maßnahmen. Diese ermitteln, für welche Begriffe und Schlüsselworte ein Video überhaupt Relevanz hat. Die Optimierung ist relativ einfach, doch bildet sie eine Spam-Gefahr. Seit einigen Monaten steigt der Einfluss der Signale der User beträchtlich an. Die Anzahl der Views, der Thumb-Ups oder -Downs, der Kommentare, der Social Shares auf Facebook, Twitter, Google+ und anderen Plattformen gehören zu den Ranking-Faktoren wie auch die Anzahl der Playlists anderer YouTube-User. Des Weiteren spielen beim Ranking die Zahl und Qualität der Links, die zur Video-Seite führen, eine Rolle, wie auch der Faktor, wie oft andere Webseiten das Video einbetten..

YouTube gab im Sommer vergangenen Jahres bekannt, dass als weiteres Ranking-Signal die Zuschauerbindung l ist. Damit bestimmt die die Platzierung eines Videos die interne YouTube-Suche. Die Zahl der Views galt bis dahin als wichtigster Faktor für das Ranking. „Less clicking, more watching“ ist jetzt die Maxime von YouTube. Dabei ist die Einbeziehung der Verweildauer in die Bewertung eine Weiterentwicklung. Diese kommt dem Wettstreit mit dem Fernsehen zugute. Das bedeutet, dass länger und gut gemachte Filme mehr punkten als kurze Videos mit hohen Klickzahlen.

Es steht nirgends geschrieben, dass die Signale der User positiv sein müssen. Pluspunkte sammeln die angesagten Videos. Dabei sind negative Signale zum Beispiel “Thumbs Down” ebenso hilfreich wie kritische Kommentare. Beides regt eine Diskussion an, in der auch die Signale des YouTube-Kanals eine Rolle spielen können wie die Abonnenten des Kanals, die Anzahl der Views und die Anzahl der Links und deren Qualität auf dem Kanal. Dies ist ein Einfluss, der nicht unterschätzt werden sollte. Den Globalfaktor „Trust“ wird von der Menge der hochgeladenen Videos und der Upload-Frequenz beeinflusst. Dies bedeutet, wie die Einschätzung bezüglich des Vertrauens der Information ist, die sich auf das Video bezieht. Der Faktor „Authority“ steht dafür, wie die Einschätzung der Kompetenz des Videos ausfällt, und bestimmt das thematische Umfeld des Kanals.

Der Vergleich zeigt: YouTube und Google nutzen unterschiedliche Algorithmen für ihre Rankings im
t3n Magazin
Nr. 31 03/2013 – 05/2013

Canonical Tag

 

Canonical-Tag – das sind die fünf häufigsten Fehler

Eine Hilfe der Suchmaschinen wie Google ist der Canonical-Tag. Er hilft bei der Einordnung von Duplikaten im Netz, sodass diese von Google & Co. gefunden werden. Einige Bedingungen sind für den richtigen Einsatz Voraussetzung. Google hat in seinem Blogpost die fünf häufigsten Fehler aufgezeigt, die in jedem Falle von Webseitenbetreibern vermieden werden sollen. Das Team von Google hat die häufigsten Fehler – es sind fünf an der Zahl – sowie Empfehlungen zusammengetragen, die bei der Anwendung des Canonical-Tag aufgefallen sind. Hier eine – relativ – kurze Zusammenfassung des Artikels. Doch erst wollen wir die Bedeutung des Canonical-Tag erläutern. Dieser Begriff ist für viele – auch für manche, die sich in der SEO-Szene bewegen – noch recht geheimnisvoll. Wir versuchen das Geheimnis zu lüften.

Was bedeutet rel =canonical?

Mit dem Canonical-Tag wird ein Hinweis, der im Quellcodes des Webseitenbetreibers für die Suchmaschinen hinterlegt ist. Seine Funktion ist die, dass er Webseiten kennzeichnet, die über einen ähnlichen Inhalt oder gar über den gleichen verfügen. Ein Beispiel: Verschiedene Onlineshops bieten denselben Artikel an. Jeder jedoch in einer anderen Weise – eine Seite nach dem Produktnamen, eine andere nach dem Preis und die  nächste über den Inhalt. Hier kommt der Canonical-Tag zum Einsatz. Er stellt die Verbindung der Duplikate zur Original-Webseite her und verweist auf diese. Suchmaschinen wie Google, & Co. wissen dann, welche der Webseiten in ihren Ergebnislisten anzuzeigen ist. Fehlt der Canonical-Tag, dann ist das für die Entscheidung der Suchmaschinen schwer. Im Zweifel hat die Originalseite ein schlechtes Ranking zu verzeichnen. Wie sieht der Canonical-Tag in seiner Struktur aus? Er sieht so aus:

“<link rel=”canonical” href=”http://www.example.de/richtige-seite” />” (1)

Eine bessere Form der Darstellung ist auf SEO Book zu sehen. Hier zeigt Eric Kubitz auch die Formen der Verwendung auf. Matt Cuts hat für seine Erklärung über den Canonical-Tag und seine Einführung ein Video aufgezeichnet. In diesem wird vom Kopf des Spamteam von Google auch erklärt, welche Wirkung der Canonical-Tag hat und sein Einsatz. In den Webmaster-Tools stehen weitere Informationen zur Verfügung.

Fünf Fehler, die am häufigsten vorkommen.

Zu beachten sind folgende Kriterien. Diese sind für die Verwendung des Canonical-Tag wichtig und Website-Betreiber sollten darüber informiert sein. Diese Kriterien bilden auch die Basis für die Fehler, die am häufigsten vorkommen und vom Google-Team erläutert und verdeutlicht wurden.

  • Eine Prüfung der Inhalte der Webseite auf Ähnlichkeiten – tatsächliche – sollte immer erfolgen.
  • Prüfe die Erreichbarkeit der Webseite, auf die der Canonical-Tag verweisen soll, damit vermeidest Du 404-Fehler.
  • Prüfe Deine Seite auf einen noindex“-Meta-Tag. Sollte einer vorhanden sein, dann entferne diesen.
  • Bevor Du Dich an die Arbeit machst, frage Dich, ob Deine Webseite wirklich in den Ergebnislisten der Suchmaschinen erscheinen soll.
  • Im HTTP-Header bzw. im Head-Bereich der Website solltest Du rel=”canonical” verwenden.
  • Sei nicht gierig und verwende je Webseite nur einen Canonical-Tag. Sind mehrere vorhanden, werden diese ignoriert.

Google hat diese Empfehlungen herausgegeben, denn sie sind die Fehler, die bei der Verwendung des Canonical-Tag auftreten.

Fehler 1: Paginierten Seiten und Canonical-Tag

Es ist nun einmal so, dass paginierte Seiten Ähnlichkeiten aufweisen und doch die Inhalte verschieden sind. Deshalb wird mit dem Canonical-Tag nur die Inhalte indexiert, die auf der ersten Seite Deiner Webseite vorhanden sind. Dies ist eine Empfehlung von Google. Allerdings sind zwei Alternativen für den Canonical-Tag und seine Verwendung vorhanden: Eine Bereitstellung aller paginierten Seiten und deren Inhalte in einer Übersicht oder -seite darzustellen, ist genial. Webseitenbetreiber können direkt von den paginierten Seiten direkt mit dem Canonical-Tag auf die Übersicht bzw. -seite hinweisen. Damit die Seiten von der Suchmaschine identifiziert werden können, ist die Verwendung von rel=”prev” und rel=”next” nützlich.

Fehler 2: Relative URLs und ihre Verwendung

Absolute und relative URLs werden vom Link-Element erkannt und akzeptiert. Letztgenannte sind zur Website relativ und weisen bspw. die Form von n15p.de auf. Dagegen verweisen die absoluten URLs auf den kompletten Pfad mit dem Zusatz  http://

Verwenden Webseitenbetreiber den Canonical-Tag, dann sollten sie nur die absoluten URLs verwenden. Dabei sollten sie auch sollten Webseiten-Betreiber „http://“ mit einbringen. Wird der Canonical-Tag mit einer URL wie „n15p.de/heute…“ dann wird von den Suchmaschinen wie Google & Co vermutet, dass es sich hierbei um einen relativen URL handelt. Der Canonical-Tag verweist daher lediglich auf die Seite  „n15p.de/heute…“.

Fehler 3: Canonical-Tag mehrfach verwenden oder unabsichtlich

Werden Templates kopiert, welche einen Quellcode mit einem Canonical-Tag haben, werden oft nochmals – ganz ohne Absicht – die Canonical-Tags gesetzt. Auch durch SEO-Plugins, die für Content-Management-Systeme stehen z. B. für WordPress kann es vorkommen, dass beide – der Webseiten-Betreiber und  SEO-Plugin – die Canonical-Tags setzen. Deshalb gibt Google die Empfehlung, dass der Quellcode der Webseite beim Kopieren der Templates geprüft wird, ob durch die Verwendung von SEO-Plugins bereits ein Quellcode und ein Canonical-Tag besteht.

Fehler 4: Kategorie-Seiten zu bestimmten Produkten durch Canonical-Tags

Ein Beispiel von Google, das das Problem verdeutlicht: Angenommen ein Webseitenbetreiber schreibt über ein Fahrzeuge zu Land und Wasser.  Die Kategorie-Seiten seiner Website führen „Autos“ und „Boote“. Täglich wird ein neues Fahrzeug zu Land oder zu Wasser vorgestellt. Damit an diesem Tage jedoch die spezielle Seite mit dem Boot Vorrang haben soll, wird ein Canonical-Tag gesetzt.

Wird dieser Canonical-Tag von den Suchmaschinen wie Google & Co. akzeptiert, dann werden die Kategorie-Seiten nicht in den Ergebnislisten der Suchmaschinen  erscheinen. Das ist vom Webseitenbetreiber sicher nicht gewollt. Deshalb ist es wichtig immer darauf zu achten, welches Resultat gewollt ist und welches die Setzung des Canonical-Tags bringt. Die Empfehlung von Google geht dahin, dass der Webseitenbetreiber zwei Möglichkeiten hat: Er setzt keinen Canonical-Tag oder aber er setzt auf der Kategorie-Seite einen selbstreferenziellen Canonical-Tag.

Fehler 5: Wo wird der Canonical-Tag angebracht?

Immer wieder wird im Body-Bereich einer Webseite der Canonical-Tag gesetzt. Google kann ihn hier nicht finden und akzeptiert ihn daher auch nicht. Richtig ist, dass der Canonical-Tag im Head-Bereich stehen muss, damit Google die kanonische URL finden und akzeptieren kann, Im Idealfall setzt man ihn so weit vorne wie möglich. Fehler 5 ist ein Fehler, der ganz einfach zu korrigieren ist. Es bedarf nur der Sicherstellung, dass sich der Canonical-Tag im Head-Bereich der Webseite befindet.

Quelle:

http://t3n.de/news/seo-funf-haufigsten-fehler-456026/

Bietet Local SEO für KMUs eine Chance?

 

Ganz sicher, aber doch langsam verändert sich das World Wide Web zum Local Web. Die lokalen Suchanfragen haben steigende Tendenz, was mit dem steigenden Konsum, der über das Internet läuft wie auch mit dem stetigen Austausch, der sich zwischen Usern abspielt. Dieser Trend kommt ganz besonders bei Privatpersonen zum Tragen. Wer sich auf die Suche nach dem nächstgelegenen Supermarkt, Kindergarten oder Zahnarzt begibt, interessiert sich naturgemäß für die lokalen Suchergebnisse. Wie für so viele Dinge wurden auch hierfür Studien gemacht. Diese fanden heraus, das etwa ¼ der Suchenden sich auf reale Personen verlassen, während 37 Prozent die Suchmaschine vorziehen. Das ist ein Grund dafür, dass Local SEO insbesondere für kleine und mittelständische Betriebe, die sich im B2C-Bereich befinden, immer wichtiger wird. Eine Optimierung für Google + Local ist empfehlenswert, da der Marktanteil von Googles mehr als 70 Prozent im Bereich der Suchanfragen beträgt.

Bei vielen Nutzern sind die Gelben Seiten und das örtliche Telefonbuch bereits überflüssig, denn über kurz oder lang wird sich auch hier das Internet vollständig etablieren. Für KMUs ist es von höchster Wichtigkeit, die Erhöhung ihrer local Visibility, damit sie von den Suchmaschinen im lokalen Bereich gefunden werden. Priorität haben dabei Eintragungen, die in so vielen örtlichen Branchenverzeichnissen vorhanden sind. Zu diesen Verzeichnissen gehören u. a. Das Örtliche, Qype und die Gelben Seiten. Die Eintragungen müssen immer auf dem neuesten Stand sein. Andere Nutzer profitieren, denn sie können sich an den Kundenbewertungen orientieren. Ein Zugriff auf die Keyword-Tools für den lokalen Bereich sowie ein Benchmarking und eine detaillierte Konkurrenzanalyse sind hilfreich bei der Optimierung des eigenen Internetauftrittes.  

Es ist durch Studien belegt, dass die lokale Suche immer mehr an Wert zunimmt. Das gilt insbesondere dann, wenn mobile Endgeräte dazu genutzt werden, um z. B. ein Geschäft zu suchen oder einen Kauf zu tätigen. Dabei wurde auch eine Veränderung des gesuchten Content festgestellt. Adressdaten, Stadtpläne und anderes Kartenmaterial stehen derzeit im Fokus bei der Suche. Damit wird lokalen Unternehmen ein Potenzial geboten, das kostenlos das Profil des Unternehmens darstellt. Hotspot-Namen und IP-Adressen werden beim Google Ranking berücksichtigt. Eine Chance, die kein Unternehmen  verpassen sollte.

Was kann man bei SEO ändern um besser zu ranken?

 

Durch Updates wie Panda, Penguin, EMD und Venice haben sich einige Rankings verändert. Der Algorithmus von Google wurde angepasst und wird sich auch zukünftig ständig verändern. Ohne das Feintuning einer Webseite schafft man es kaum noch mit der Konkurrenz mitzuhalten.

content seo

© peshkova - Fotolia.com

Das Teilen von Inhalten über soziale Netzwerke wirkt sich mittlerweile auf die Gesamtwertung einer Webseite bei Google aus. Außer Social Media spielt der Content eine immer wichtigere Rolle. Ohne guten und unique Content wird es ebenfalls schwierig ganz vorne mithalten zu können. Auch der Autor eines Artikels hat eine Relevanz für das Ranking einer Webseite. Der Author-Rank wirkt sich positiv aus SEO-Maßnahmen aus, wenn man die Rich-Snippets über den REL-Author-Tag richtig eingebunden hat. Was in den USA schön länger funktioniert, kommt bei uns erst jetzt einmal richtig zum Einsatz.

Content Marketing ist ein neuer Trend

Wichtig seit das Storytelling teilte Will Reynolds bei der SMX mit. Wenn Sie eine gute Story bieten, wird Ihr Artikel häufig über Social Media wie Google+, Facebook oder Twitter geteilt. Dies erhöht die Anzahl der Social Signals und verbessert den Author-Rank. All diese Dinge wirken sich auf die Rankings bei Google aus und stellen indirekte SEO-Aktivitäten dar. Umso besser der Autor schreiben kann, umso mehr wirkt sich das Texten auf die Rankings aus. Dies ist mittlerweile kein Mythos mehr, sondern stellt nackte Tatsachen dar. Auch Linkbaits sind gute Alternativen zum klassischen redaktionellen Text. Wenn Ihnen eine gute Aktion oder ein Gewinnspiel einfällt, kann das gleiche Auswirkungen haben wie ein professionelles Content Marketing. In den USA wird z.B. darauf geachtet wie hoch der Wert bei Klout.com, wenn man sich im Bereich SEO oder Onlinemarketing bewirbt. Danach werden einige Personalentscheidungen getroffen.

Penalties, Penguin und Panda entkommen

SEO Spezialisten aus den USA wie z.B. Danny Sullivan sind der Meinung, dass es beim Setzen von Backlinks besser ist einen längeren Anchor-Text zu nutzen. Umso länger der Text sei, umso besser. Um dem Penguin-Algorithmus zu entkommen, macht es Sinn ein natürliches Linkprofil aufzubauen mit vielen Brand-Links und eingehenden Links auf Unterseiten (deep links). Auf die Anzahl der Links sollte nicht mehr soviel Wert gelegt werden. Qualität steht ganz klar vor Quantität in puncto Linkaufbau. Der Index von Google wird immer voller. Wenn man gute und relevante Inhalte zur Verfügung stellt, stehen die Chance recht hoch im Index zu bleiben und auch gut zu ranken. Individualität zählt um dem Panda nicht ins Gehege zu kommen. Positiv auswirken können sich auch hochwertige Videoinhalte.

Google wird sozial: Personalisierte Suchergebnisse und Patent

Zukünftig könnte Googles Suchalgorithmus noch mehr personalisiert eingestellt werden. Matt Cutts hat vor kurzer Zeit empfohlen den rel-author-Tag auf der eigenen Webseite einzubinden und dies nicht ohne Grund. Es wird immer mehr Wert auf Personen gelegt, die zwangsläufig Einfluss auf das gesamte Ranking einer Internetseite nehmen können. Dies hat Google sich zu guter Letzt auch noch patentieren lassen. Allgemeine und individuelle Suchergebnisse werden zusammengewürfelt.

An einer bestimmten Suche können Sie bereits erkennen, dass personalisierte Suchergebnisse bei Google angezeigt werden. Ich habe nach „In SEO“ gesucht und im Ergebnis erscheint beispielsweise mein Blog „Seo9.de“, welcher nicht in direkter Verbindung mit In-Seo.de steht. Doch in meinem Google-Plus-Profil ist die Firma In-Seo angegeben. Aus diesem Grund erscheint mein Blog zusätzlich in den Suchergebnissen, wenn nach In-Seo gesucht wird.

Beispiel

SEO Dirk Schiff München

Quelle: Google.de

Zusätzlich erscheint das Foto direkt neben dem Snippet-Text durch die Einbindung des rel-author-Tags. Google nimmt die Person als solches wahr.

Zögern Sie nicht und binden das Mark Up mit dem rel-author-Tag auf Ihrer Webseite ein. Wenn Sie Gastartikell schreiben sollten Sie auch immer anfragen, ob es möglich ist Ihr Google-Plus-Profil mit dem Autoren-Tag einzubinden. Die kann Ihnen dauerhaft enorme Vorteile hinsichtlich der Rankings verschaffen.

Beispiel 2

Author Rank SEO Geheimnis

Geheimnis SEO Buch - Quelle: Google.de

Hier habe ich nach „SEO Buch“ gesucht. D.h. wenn ein Interessierte ein SEO Buch lesen möchte und sucht danach, sieht er auch direkt ein Bild von mir in den Suchergebnissen von Google.

Googles Patent  

Das Google Patent erlaubt die Personalisierung von Suchergebnissen und verwendet das Benutzerprofil einer Person. Das organische Ranking wird mit dem personalisierten Ranking in einen Topf geworfen. D.h. vereinzelt werden Internetseiten aufgrund eines bekannten Autors, der für die Webseite schreibt, besser bewertet durch Google. Das organische Ranking kann sich dadurch verbessern. Google zeigt die Suchergebnisse personalisiert an.

Google verfügt über zahlreiche Patente und führt seine Dienste in den Suchergebnissen zusammen. Durch die sogenannte Vertical Search werden in den organischen Suchergebnissen ohnehin schon teilweise Komponenten aus der Vertical Search angezeigt.

Vertical Search beinhaltet z.B.

·         Diskussionen

·         Bildersuche

·         Google News

·         Google Shopping

·         Google Books

·         Google Local

·         Videosuche

·         Maps

·         Blogs

·         Finance

·         Earth

·         Patents

 

Beispiel

Glööckler bei Google vorne

Quelle: Google.de - Harald Glööckler

Bei der Suche nach dem prominenten Modeprinzen „Harald Glööckler“ werden unmittelbar mit in den organischen Suchergebnissen Videos und Bilder von Harald Glööckler angezeigt. D.h. wenn Sie mit Ihrer Webseite oder Ihrer Person in Internet über die Google Dienste der Vertical Search vertreten sind, besteht die Wahrscheinlichkeit, dass Sie über diverse Google Dienste unter bestimmten Suchbegriffen oder Ihrem Namen bei Google zusätzlich zu den organischen Suchergebnissen, auch über die Google Dienste in Form von Bildern, Videos oder News angezeigt werden.

Google verfügt über ca. 70 Dienste. Um weiterhin auch in den organischen Suchergebnissen angezeigt zu werden, sollte man Google arbeiten und nicht dagegen. Die Richtlinien einzuhalten ist gar nicht so schwierig. Zusätzlich ergibt es Sinn Bilder und Videos über die eigene oder fremde Webseiten zu publizieren und diese mit dem eigenen Namen oder einem bestimmten Branding zu versehen. Die Auswirken sind in der Regel positiv, wenn die Richtlinien eingehalten werden. Qualität zählt für Leser und Suchmaschine. Bei mehreren Billionen Webseiten im Index von Google wird es immer schwieriger auf der 1. Suchseite zu ranken. In Googles Patent wird davon ausgegangen, dass eine Suchanfrage in der Regel über zwei bis drei Suchbegriffe verfügt. Eine große Menge an Suchergebnissen wird ausgespuckt. Doch die User schauen sich meistens nur die Ergebnisse der 1. Suchseite an. Nutzerprofile sorgen für die Zusammenführung von Informationen über den Benutzer. Dies erkennt man am o.g. Beispiel von Seo9.de. Google zeigt die Webseite Seo9.de an, obwohl nach In-SEO.de gesucht wurde. Die Informationen aus dem Google+-Profil meiner Person wurden in den Suchergebnissen bereits verknüpft. Google kann Informationen über bestimmte Bereiche über die man z.B. textet oder in denen man tätig ist sowie relevante Webseiten, mit denen man verlinkt ist auswerten. Die Anzahl der Links zum persönlichen Profil spielen eine wichtige Rolle für die Bewertung des Autoren-Profils. Wahrscheinlich funktioniert es ähnlich wie das Patent des PageRanks. Google+ ist somit einer der wichtigsten Google-Dienste. Dieser kann sich positiv auf das organische Ranking einer Webseite auswirken. Google kategorisiert die Personen und wertet die Suchergebnisse dementsprechend aus.

Quelle des Patents:

http://appft.uspto.gov/

SocialRank

SocialRank ist derzeit noch ein Ansatz, bei dem die Relevanz einer Person in einer sozialen Gemeinschaft bewertet wird. Die sozialen Strukturen (soziales Umfeld) aus sozialen Netzwerken wie Facebook, Google+, Twitter und Co. werden dort zugrunde gelegt. Die Relevanz von Accounts, mit denen man selbst verbunden ist, spielt eine große Rolle. Mitglieder sozialer Netzwerke werden als Knoten definiert und deren Beziehungen zueinander als Kanten und ergeben den Graph. Jeder Knoten erhält eine numerische Gewichtung. Damit wird die Wichtigkeit einer Person im sozialen Netzwerk ausgedrückt. Googles PageRank wird getrennt vom SocialRank berechnet.

Quelle: Wikipedia.org

Linkverkauf mit PR-Vererbung ist verboten

Es ist zwar bereits seit einigen Jahren bekannt, dass man keine Links verkaufen darf, die den PageRank (PR) vererben, aber dennoch weist Matt Cutts, der Leiter des Google Spam Teams wieder darauf hin. Dies stellt ein Verstoß gegen die Qualitätsrichtlinien von Google dar.

 

by Jehochman (Transferred by aeoris) Wikipedia

Die weltgrößte Suchmaschine möchte damit immer wieder darauf hinweisen, dass Webseitenbetreiber und Webmaster sich einfach zukünftig an die Richtlinien halten. Bei Ads für die man bezahlt sollte es grundsätzlich so geregelt sein, dass man dabei den Link auf nofollow setzt, damit kein PageRank übertragen wird. Wenn Google aber doch dahinter kommt, dass man solche Links verkauft oder kauft, wird die Suchmaschine diesen Webseiten weniger Vertrauen schenken als vorher. Regelverstöße werden dementsprechend auch bestraft, so dass z.B. komplette Seiten die solche gekauften Links eingebaut haben ein Penalty erhalten und vom Ranking zurückgestuft werden. Der PageRank kann dadurch runtergeschraubt werden.


Die Hinweise zu solchen Maßnahmen werden von Google über die Webmaster Tools verschickt. Bei unnatürlichen Links, die auf andere Webseiten verweisen (Manipulation des PageRanks) kann eine Nachricht von Google die Folge sein. Wenn man eine solche Nachricht erhält, bleiben zwei Möglichkeiten. Entweder man löscht den Link oder man setzt ihn auf nofollow. Anschließend stellt man einen Antrag auf erneute Überprüfung der Seite. Wenn die Seite manuell abgestraft wurde aufgrund solcher unnatürlichen SEO-Maßnahmen, wird sich ein Google-Mitarbeiter den Antrag ansehen und entscheiden wie es weiter geht. Der Webmaster wird anschließend benachrichtigt. Im Extremfall kann bei gekauften oder verkauften Links die Webseite sogar komplett aus dem Index von Google ausgeschlossen werden.

Quelle:

Post von Matt Cutts, Distinguished Engineer (Übersetzung von Sven Naumann, Search Quality Team) http://googlewebmastercentral-de.blogspot.de/2013/02/hinweis-zu-verkauften-links-die.html?utm_source=feedburner&utm_medium=email&utm_campaign=Feed:+blogspot/vIRG+%28Webmaster-Zentrale+Blog%29

Sistrix: Gratis Google-Optimierung für Ihre Webseite

Im Internet wird es ohne SEO immer problematischer, etwas zu finden. Sistrix, ein Dienstleister aus Berlin, stellt Freiberuflern und Neueinsteigern nun ein Gratis-Tool auf Basis von Cloud zur Verfügung.

Tool von Sistrix

© Robert Kneschke - Fotolia.com

In einem durchgeführten kurzen Test in der Praxis beantwortete das Tool sämtliche grundsätzliche Fragen einfach und recht flott. Anschließend an einen völlig unproblematischen Prozess der Anmeldung erhält der Anwender ein Passwort. Hiermit kann der Nutzer des Tools umgehend mit jeder Domain beginnen. Als sinnvoll wird selbstverständlich die eigene Domain erachtet. Ein spezielles Computerprogramm beginnt sofort mit der Arbeit und fragt sämtliche Anhaltspunkte ab. Im Einzelnen handelt es sich dabei zum Beispiel um das mögliche Erreichen bis zu der eintausendsten Unter-Domain oder der wöchentliche Platz im Ranking von Google. Die Erreichbarkeit des Servers wird in einem 30-minütigen Abstand überprüft.

Tote Links stellen eine gefährliche Sache dar

In der Hauptsache trägt der letztgenannte Punkt zu einer hoch empfindlichen Reaktion des Assistenten „Sistrix Smart“ bei. Können durch den Assistenten Seiten nicht erreicht werden, kommt es umgehend zu einer Meldung mit der Äußerung, dass eine oder mehrere Seiten verlinkt werden, die den Fehlercode 404 ausweisen. Es wird darauf hingewiesen, dass diese toten Links bedingungslos zu entfernen oder auszubessern sind. Tote Links wirken sich nicht gut auf die Suchmaschinenoptimierung aus. Außerdem stellen sie ein Hindernis für andere Nutzer dar, die dann diese Fehlermeldung ebenfalls bekommen. Ausgegangen wird davon, dass derartig mit Fehlern besetzte Seiten bei der Suchmaschine Google zu einem negativen Rankingfaktor führen. Sistrix Smart bringt ein zusätzliches Dokument mit, aus dem die am meisten vorhandenen Fehler auf dem SEO-Gebiet ersichtlich sind.

 

 

Amazon hat in puncto SEO & SEM die Nase vorne

SEO / SEM Amazon ist der Google-König in Deutschland

Auch in Zukunft dominiert Google auf dem Suchmaschinenmarkt. Hauptsächlich Amazon nutzt diese Suchmaschine sehr intensiv.

seo zahlando

Quelle: Amazon.de

Bei Amazon handelt es sich um einen Online-Händler, der am meisten in der Google-Suche aufgezeigt wird. Wie das Analyseunternehmen Searchmetrics mitteilte, würden Anzeigen von Amazon im Jahre 2012 dreimal sooft als Unternehmen wie Ebay und Otto in der Werbung auftauchen. Zalando beispielsweise belegt den sechsten Platz. Neben Amazon ist Wikipedia als Online-Lexikon mit am meisten in der Google-Werbung vertreten. Die Mühe seitens Amazon lohnte sich. Einzig im Dezember des vergangenen Jahres konnten Nutzer von Google 105 Millionen Mal direkt zu Amazon weitergeleitet werden.

Zalando fuhr Google-Werbung zurück

Bereits in den Frühjahrsmonaten 2012 trat Zalando den Rückzug bei seiner Werbung über Google an. Dies ist nicht ausschließlich in Deutschland ersichtlich, sondern auch in sämtlichen größeren Ländern Europas. Ein möglicher Börsengang, wofür schwarze Zahlen erforderlich sind, werden hierfür als Grund angesehen.

Content-Marketing kontra Online-Werbung

In Zukunft könnte es zum Senken der Online-Werbung kommen. Die meisten Firmen setzen auf Content-Marketing und nicht mehr zu sehr auf Werbung. Es werden interessante Inhalte für ihre Websites verfasst, die für Nutzer, aber auch Google weitaus reizvoller sein können. Der Suchmaschinenspezialist Andre Alpar sieht hierin „die beste Verbindung zwischen Marketing und Suchmaschinenoptimierung“.

Die Firma Nielsen setzte ein erstes Alarmzeichen. Hier fiel im Januar 2013 im Vergleich zum Vorjahr die Brutto-Onlinewerbung um 2,9 Prozent. Als mögliche Ursache wird neben der Tendenz zum Content-Marketing unter anderem die Nutzungsverschiebung in das mobile Web gesehen.

 

Quelle: http://www.focus.de/

Erpressung & negative SEO gegen einen Online-Shop

So schadete ein Erpresser einem Intenetshop

SEO Trends 2013

© Robert Kneschke - Fotolia.com

Wie das Ranking bei Google bezüglich Webseiten negativ beeinflusst werden kann, zeigt ein neues Gutachten. Ein Onlineshop aus Deutschland hat dieses Gutachten in Auftrag gegeben. Das Unternehmen wurde erpresst und da es sich nicht erpressen lassen wollte, musste es mit enormen Umsatzeinbußen bezahlen.

Offensichtlich lässt sich das Google Ranking von fremden Webseiten ohne große Mühe negativ beeinflussen. Die Betreiberin von Holzspielzeug.de musste dies am eigenen Leib erfahren. Die Verantwortlichen des Shops waren nicht gewillt auf die Forderungen des Erpressers einzugehen und vermelden seit dieser Zeit massive Einbußen des Umsatzes. 60 Prozent waren es alleine im Dezember 2011 und 75 Prozent im Januar 2012. Vor kurzem wurde das in Auftrag gegebene Gutachten von Seiten des Holzspielzeughandels veröffentlicht. Gutachter war zum einen ein selbständiger Gutachter, sowie ein Experte für Suchmaschinenoptimierung (SEO).Bezüglich der Backlinkstruktur stellte man fest, “dass eine massive Verlinkung der Seite mit teilweise für Google negativ besetzten Wörtern”, stattgefunden hatte. Linktexte enthielten Wörter wie etwa “Sex, Viagra und Porno.”

Negative Links mittels Forenspam

Laut dem Gutachten dienen als Linkquellen vorwiegend osteuropäische, russische, asiatische und arabische Foren. Dieser Profilspam bzw. Forenspam wurde scheinbar automatisch generiert. Tools wie zum Beispiel Xrumer würden dies möglich machen. Die Erzeugung der so genannten Badlinks erfolgte tausendfach. Bezüglich des deutlich schlechteren Google Rankings heißt es im Gutachten “Es kann vermutet werden, dass dies teilweise durch die massive Verlinkung mit negativ besetzten Wörtern zustande gekommen ist.”

Anonymer Anrufer

Die Links wurden laut dem Gutachter schon am 18.11.11 in der Zeit zwischen 18:00 und 19:00 Uhr hergestellt, jedoch erfolgte der eigentliche Erpresseranruf erst am 06.12.11 um 10:00 Uhr. Man könnte insofern vermuten, dass der Erpresser zunächst das Ergebnis seines vollzogenen Unwesens abwarten wollte. Aufgrund von unterschiedlichen Namen, Mailadressen, ICQ Profilen und Ortsangaben konnte niemand ermittelt werden.

Die Rehabilitation dürfte sehr schwer werden

Es gestaltet sich äußerst schwierig, diese negativen Links wieder los zu werden. Eine Schnittstelle bei Google für solche Anliegen gibt es nicht, sondern nur den Weg über Google Master Tools. Man müsste also quasi jeden einzelnen Link identifizieren und als Spam melden.

Dazu sagte der Gutachter wie folgt “Dazu müssen Sie zunächst mit Ihrem Google-Account eingeloggt sein. Anschließend gehen Sie auf die Seite ‘Es liegt ein anderes Problem vor’ und versuchen, die verlinkende Seite gänzlich aus dem Index auszuschließen”.

Es wird mehr Transparenz gefordert

Für Suma e.V. steht fest, dass es so nicht weiter geht und “das wirtschaftliche Überleben von Firmen wesentlichen Frage des Google-Ranking lediglich Orakel und Vermutungen das Sagen haben!” Laut Suma bietet Google keine ausreichenden Antworten bezüglich dieser Problematik an und fordert ein Mindestmaß an Transparenz bei diesen prägnanten Fällen.

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