Google Bomb

Um Google und seine Suchmaschine zu manipulieren, wird gezielt Google Bomb eingesetzt. Diese Aktion hat das Ziel, eine Webseite zu diffamieren und damit auch den Betreiber der Webseite. Damit das Ziel erreicht wird, bekommt die Webseite viele externe Links der verschiedensten Domains. Wird einer dieser Links angeklickt, so bekommt der Nutzer einen denunzierenden Inhalt für die Webseite zu Gesicht. Google muss davon ausgehen, dass die Einträge auf die Webseite zutreffen und bezieht diese bei der Bewertung mit ein. Die Folge ist, dass auch bei einer detaillierten Suche Webseiten angezeigt werden, die mit dem Thema nicht das Geringste zu tun haben. Ein ganz bekanntes Beispiel hierfür ist die Webseite von George W. Bush, die immer dann angezeigt wurde, wenn der Suchbegriff „Miserable failure“ eingegeben wurde. Zwischenzeitlich ist es Google möglich, gegen diese Manipulationen gezielt und effektiv vorzugehen. Internet-User bezeichnen diese Phänomene als Google Easter Eggs, vor allen Dingen darum, weil sie, wie ein Überraschungs-Ei, eine überraschende Wirkung haben.