Panda Update

Im Internet tummeln sich viele Millionen Webseiten, von denen nur ein geringer Teil in den Ergebnislisten der Suchmaschinen erscheint. Dabei hatten nicht alle Internetauftritte einen informativen Inhalt. Mit dem Panda Update, welches Google im Februar 2011 im englischsprachigen Raum und im April 2011 weltweit durchgeführt hat, soll der Inhalt der Webseiten besser werden.

Googles Panda

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Auf dem oberen Teil der Ergebnisliste der Suchmaschine Google und damit auch erfolgreich erscheinen nach dem Panda Update die Webseiten, die einen informativen und hochwertigen Inhalt vorweisen. Der Suchalgorithmus platziert also die Webseiten besser, deren Inhalt content und hochwertig ist als andere Seite, die diese Vorzüge nicht aufweisen. Damit werden Seiten, die einen Inhalt vorweisen, den der Betreiber aus verschiedenen anderen Seiten zusammengetragen und viel Werbung und übermäßig viele Links auf seine Seite platziert hat, abgestraft. Auch Webseiten, die keinen Nutzen für die Besucher bieten und auch Pseudoinfo-Seiten sowie Seiten, die nur Artikelverzeichnisse aufweisen, will die Suchmaschine nicht mehr auf ihren Ergebnislisten haben. Diese Seiten werden von Google abgestraft, indem diese Webseiten entweder auf der Ergebnisliste ganz weit unten zu finden sind oder aber ganz aus den Listen der Suchmaschine Google entfernt wurden.

Panda Richtlinien

Mit dem Panda Update hat Google Richtlinien festgelegt, die eine Webseite auch bei der Suchmaschine erfolgreich machen können. In Verbindung mit dem Panda Update hat Google bereits im März 2012 damit gedroht, dass es eine „over-Optimierung Strafe“ für die Webseiten geben soll, die überoptimiert sind. Mit dem Panda Update hat Google seinen Standpunkt in Bezug auf die Content-Farmen klar dargelegt. Diese Content-Farmen bieten viele Inhalte an, die auf billigste Art und Weise erstellt werden. Damit sollen so viele User als möglich auf die Webseiten kommen und damit von Google ein gutes Ranking zu erhalten bzw. auf den Ergebnislisten im oberen Bereich stehen. Mit dem Panda Update gehören diese Webseiten sowie einige Portale, – nicht alle – die Preisvergleiche und Gutscheine anbieten, zu den Verlierern.

Damit eine Seite auch im oberen Bereich der Ergebnisliste zu finden ist, fließt auch die Verweildauer der Nutzer auf der Webseite in den Algorithmus. Trotzdem wurde das Panda Update hauptsächlich dafür geschaffen und eingesetzt, um die Vielzahl der Webseiten auf ihre Qualität zu prüfen und die Seiten, die keine gute Qualität bzw. einen Mehrwert bieten, aus den Ergebnislisten zu entfernen bzw. so weit nach unten zu schieben, dass sie erst nach langem Suchen gefunden werden.

Rankings

Mit dem Panda Update von Google wird das Ranking jeder Seite beeinflusst und zwar des gesamten Internetauftritts und nicht nur einer bestimmten Unterseite oder einem Ausschnitt der Webseite. Online Shops sollten ihre Webseiten überprüfen, denn die Seiten, die ausschließlich den Content deshalb veröffentlichen, um im Ranking gut abzuschneiden, die werden abgestraft. Google duldet keine zusammengeklaubten Inhalte auf den Seiten, die weder einen Mehrwert anbieten noch einen interessanten und qualitativ hohen Inhalt. Die Links der sozialen Netzwerke sowie diese selbst bleiben vom Panda Update unberührt. Das gilt auch für das eigene soziale Netzwerk Google+. Wie viele Webseiten seit dem Panda Update abgestraft wurden, ist bislang nicht wirklich bekannt. Bekannt ist jedoch, dass einige Internetauftritte großer Unternehmen zu den Abgestraften gehören. Viele Unternehmen haben verschiedene Webseiten im Internet und gehören mit einigen zu den Gewinnern und mit anderen zu den Verlierern – Webseiten, die dm gleichen Haus angehören.

Das Panda Update von Google hat für die Bewertung des Ranking neue Regelungen gebracht, die jetzt auch im deutschsprachigen Raum Gültigkeit haben. Google will mit seinem Panda Update die Anzahl der Webseiten erhöhen, die einen wertvollen Inhalt aufweisen, die damit auch beim Ranking bzw. bei Suchanfragen weiter oben stehen als solche, deren Inhalt nichtssagend ist. Auch auf einen qualitativ hochwertigen Content legt Google großen Wert. Dadurch, dass nun neue Regeln im Suchmaschinenoptimierungsbereich vorhanden sind haben sich auch die Verhältnisse geändert. Für Webmaster ist es jetzt wichtig ihre Webseiten mit informativen und hochwertigen Inhalten zu füllen und gleichzeitig die Webseiten gut aufzubereiten.

Panda Update wird von den meisten Webmastern geschätzt

Das kürzlich von Google ausgerollte Panda-Update wird von den meisten SEOs sehr geschätzt. Was zunächst im englischsprachigen Raum begann, hat nun auch in Deutschland für weitreichende Verbesserungen gesorgt. Mit der Durchsetzung der strengeren Qualitätsrichtlinien und den zusätzlich eingeführten Änderungen hinsichtlich des Algorithmus konnten nun auch hier im deutschsprachigen Raum zahlreiche Suchergebnisse neu geordnet werden. Der Name Panda hat jedoch nichts gemein mit seinem niedlichen tierischen Namenspartner, denn das Panda Update bescherte einigen Website-Betreibern schlichtweg das Aus auf der eigenen Plattform. Zurecht, wie viele seriöse SEOs meinten, denn mit diesen Änderungen ist es möglich, die sogenannten „schwarzen Schafe“ endgültig vom Markt zu vertreiben.

Vor allem die Contentfarmen und auch die Webseiten, die sich ohne eigenes Zutun mit fremden Inhalten füllen lassen, werden von Google nun recht schnell aus den Suchergebnissen entfernt. Seiten, die dem Leser keinen Mehrwert bieten können, haben laut Google nichts auf den vorderen Plätzen der Suchmaschine zu suchen und werden nun schnell auch auf die hinteren Plätze verbannt. Auch Blackhat SEO, wie beispielsweise unlauterer Linkaufbau oder das Ergattern von unseriösen Backlinks sorgt zukünftig nun dafür, dass die entsprechende Website aus dem Verkehr gezogen wird. Seriösen Portalen ist damit der Weg an die Spitze der Suchergebnisse geebnet.

Auswirkungen des Panda Updates

Mit dem Panda Update griff Google in die Strukturen vieler Website ein. Die Suchmaschine sortierte mit dem Algorithmus Update minderwertige Websites gnadenlos aus. Vorteile aus dem Panda Update zogen die Seiten, die über Inhalte verfügten, die eine hohe Qualität sowie einen Mehrwert aufwiesen. Damit hauptsächlich solch hochwertige Internetauftritte auf den Ergebnislisten die oberen Plätze besetzen, aktivierte Google Ende Februar 2011 auf seinem Algorithmus das Panda Update. Als Ziel für dieses Update bestimmte die Suchmaschine, das Herabstufen von Websites, die eine minderwertige Qualität haben. Bereits die erste Aktion des Google Algorithmus betraf zwölf Prozent der Suchergebnisse, die im unteren Teil oder gar nicht mehr in den Ergebnislisten auffindbar waren. Nach der ersten Aktivierung nahm Google im September 2012 und Mitte 2013 weitere vor.

Google hält seinen Algorithmus mit weiteren Updates auf den neuesten Stand. Nach dem im Mai 2014 aktivierten Panda Update 4.0 erweiterte die Suchmaschine mit dem im September 2014 ins Netz gestellten Panda Update 4.1 die Möglichkeiten seines Algorithmus. Das Panda Update, für das Google im Besitz des Patents ist, dient als Basis für weitere Panda Updates. Mit dem Panda Update 4.1 prüft der Algorithmus die Textinhalte der verschiedenen Website und erweitert seine Aktionen auf die Backlinks der Seiten. Mit dem Panda Update 4.1 kommt eine Bewertung der der Links zustande, wobei der Algorithmus eine Prüfung des verlinkten Textes mit der verlinkten Seite vornimmt.

Wie bei allen angekündigten Updates von Google spekulierten Suchmaschinen-Optimierer über die neuen Maßnahmen sowie der Wirksamkeit. Beim Panda Updates 4.1 war dies nicht anders. Optimierer waren der Meinung, dass es sich beim neuen Panda Update ausschließlich um eine neue Bewertung der Links und der Linktexte handelt. Ins Auge fassten sie die Links, die mit der verlinkten Seite keinen Zusammenhang hatten. Website-Betreiber haben jetzt die Aufgabe, sich mit den Regeln des Panda Updates 4.1, das umfassender als angenommen, ist. Experten gehen davon aus, dass das Panda Update 4.1 drei bis fünf Prozent der Suchanfragen betrifft.

Mit dem Panda Update bringt Google Veränderungen in seinen Algorithmus, die sich umfassend und permanent mit dem Ranking bei den Suchergebnissen auswirken. Das Update funktioniert ähnlich wie ein Filter, der die minderwertigen Websites aussortiert und bei den Suchergebnissen in den unteren Bereich fallen lässt. Dabei prüft das  Panda Update auf den kompletten Internetauftritt mit Unterseiten und Teilbereiche. Google gibt die Regeln für hochwertige Website vor. Die Suchmaschine sieht Website als minderwertig an, in denen die Suchmaschine wenige oder keine unique content Inhalte findet. Websites mit hochwertigen Texten in unique content, die interessant sind und einen Mehrwert bieten, befördert Google auf die oberen Bereiche seiner Ergebnislisten.

Faktoren, die einen negativen Einfluss haben, sind:

  • mehrfach dieselben Inhalte,
  • minderwertige keine Backlinke,
  • Texte, die bereits im Web vorhanden sind.
  • Nicht mit der Seite übereinstimmende Schlüsselworte oder Keywords,
  • Wiederholungsfehler durch häufiges Nennen eines Wortes auf einer Seite.

Sobald Website-Betreiber ihre Website im unteren Bereich der Ergebnislisten finden, nahm diese Schaden am Google Update. Um sich einen Überblick zu verschaffen, analysieren die Betreiber den Umfang des Schadens und vergleichen ihre Seite mit den Seiten, die sich auf die oberen Plätze beim Ranking befinden. Mit dem Panda Update bereichert Google für User die Suchergebnisse, die aktuell einen Mehrwert bieten.