Session ID

Vom Web-Server ordnet den Nutzer und dessen Vorgang auf einer Webseite mithilfe der Session ID zu. Die Realisierung dieser Identifizierung kann auf verschiedene Arten erfolgen. Zum Einen über Cookies, andere übergeben die ID an ein Folgeskript als Bestandteil der URL. Dieses Folgeskript übernimmt die Verwertung der entsprechenden Daten und lokalisiert diese auf dem Webserver. Auch Formularfelder, die nicht sichtbar sind, haben die Möglichkeit zur Produktion von Session IDs. Eine serverseitige Skriptsprache, wie PHP, ist die Basis für eine Session ID. Eine Werbeanwendung, die ohne dieses Prinzip nicht auskommt, ist z. B. ein Internetshop. Mit Hilfe der ID muss hierbei der komplette Vorgang des Nutzers einwandfrei zugeordnet werden. Dieser kann aus mehreren Schritten bestehen, wie z. B. Katalog, Produkte in den Warenkorb legen, suchen, checken des Warenkorbes, bezahlen u. s. w. Dieses System muss sicher funktionieren. Die ID generiert sich zufällig aus dem großen Wertebereich, sodass die Wahrscheinlichkeit sehr gering ist, eine ID zu finden, die tatsächlich gerade in benutzt wird. Das schützt vor Hijacking und verhindert, dass anderen Nutzer das Einsehen von persönlichen Daten unmöglich gemacht wird. Die Session ID bereitet für die Suchmaschinenoptimierung eine Schwierigkeit. Die ID wird auch den einzelnen Bots zugewiesen und an dieser Stelle sind spezielle Maßnahmen erforderlich, damit das Problem bewältigt werden kann. Umgehungen sind nicht zu empfehlen, weil Google diese nicht akzeptiert. Sinnvoll ist es, auf dynamische URLs so lange zu verzichten, wie es möglich ist. Diese dynamischen URLs sind auch bei einem Shop erst dann notwendig, wenn das Produkt im Warenkorb ist. In jedem Fall sollte man einen großen Teil der Seite für die Suchmaschine ohne dynamische URLs zu gestalten und so der Suchmaschine die Ansteuerung zu ermöglichen.